Unser System

Bauen für Generationen

Holz ist einer der ältesten Baustoffe überhaupt. Historische Bauernhäuser oder Fachwerkbauten legen Zeugnis darüber ab, dass der Baustoff Holz Jahrhunderte überdauern kann. Die H.R.W.-Vollholzwand ist der letzte Stand einer Entwicklung des Baumaterials Holz und seiner Verwendung. Sie sichert ein bislang unerreichtes Maß an Wohn- und Lebensqualität für die nächsten Generationen. Selbstverständlich entspricht ein Massivholzhaus voll und ganz den heutigen gesetzlichen Anforderungen z.B. an den Brandschutz, ein Faktor der auch von den Versicherungen und Banken anerkannt wird. In Punkto Energieeffizienz und –versorgung werden technisch entsprechend ausgerüstete Holzhäuser von diesen heutzutage höher bewertet als konventionell gebaute Häuser. Da die Werthaltigkeit eines Hauses unmittelbar mit seiner Lebensdauer zusammenhängt, sollte sich ein Haus leicht an die sich verändernden Lebensbedingungen der Bewohner anpassen lassen. Die H.R.W.- Vollholzwand bietet hierfür alle Voraussetzungen.
 

Möchten Sie ein Haus...

  • in dem Sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen
  • das Ihnen eine natürliche, allergenfreie, angenehme und gesundere Wohnatmosphäre bietet,
  • Sie vor Belastungen aus der Umwelt wie Lärm und Hoch- frequenzstrahlen schützt,
  • zu Ihrer Entspannung beitragen wird
  • hochwertbeständig ist und
  • im Laufe seiner Lebenszeit nur geringen Sanierungsbedarf haben wird
  • das Sie mit einfacher, unanfälliger Technik unabhängig macht von fremder Energieversorgung
  • in dem sich Extravaganz und Bodenständigkeit vereinen

...dann sind Sie hier richtig, bei uns! 

 

Ihre Vorteile

Qualität

  • massiv; Formstabilität (auch bei Wassereinwirkung) und dauerhafter Holzschädlingsschutz 
durch Trocknungsprozess bei 95°C und Hochdruckpresse mit 25 kg/cm2 
  • 100% CNC-Werksfertigung hilft Baufehler zu vermeiden
  • durch Luftkammern höchste Dämmwerte; leichtes, tragendes Wandsystem
  • Dämmwert 30% und Wärmespeicherkapazität 40% höher als bei herkömmlichen Vollholzwänden
  • schalldämmend nach außen und innen
  • immer ideale Luftfeuchtigkeit (Holz als kostenlose „Klimaanlage“),
  • sofort trockenes und immer behagliches Wohnen

Ökonomie

  • günstige Baukosten durch kurze Bauzeiten
  • 10-15% Raumgewinn durch kompaktere Wände
  • durch Sichtqualität als Wand im Endausbau nutzbar
  • sehr langlebig, wertbeständig, leicht und günstig anpassbar
  • 100% kostenfrei durch Solarenergie beheizbar

Ökologie

  • nachwachsender, energiesparender, einzig CO2-freier Baustoff
  • 100% diffusionsoffen (keine Plastikhülle / Passivhaus)
  • chemikalienfrei; punktuelle Verleimung
  • schützt vor Hochfrequenzstrahlen (Mobil-, Richtfunk)

Sicherheit

  • erdbebensicher, widerstandsfähig, dauerhaft
  • hoher Brandschutz F30B / F60B / F90B je nach Ausführung
  • geprüfte Statik
  • zukunftssicher; erfüllt schon heute die EU-Richtlinie 2021

Architektur

  • ohne Aufpreis: freie Grundrisse, kein Rastermaß, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, kombinierbar mit allen Baustoffen
  • Fassadengestaltung mit Putz, Klinker, Schiefer, Metall und Holz möglich.

 

Das Ende der Steinzeit - Massive Häuser aus Holz

Massivholzwände sind durch Konstruktion und Material sehr leistungsfähig. Sie lassen sich schnell verbauen und beinhalten ohne weitere Maßnahmen glänzende Dämm-, Wärmespeicher-, Klima-, Schall1-, Brand- und Strahlenschutzeigenschaften. Dies macht sie zu einem starken, kostenbewussten Bausystem. Der Lohnkostenanteil sowohl im Rohbau als auch im Ausbau lässt sich durch die H.R.W.- Vollholzwand um 30% senken und damit die Gesamtkosten eines Gebäudes reduzieren.

Die H.R.W.-Vollholzwand (Holz-Luftkammer-Wandsystem) ist eine Massivholzwand aus mehreren Lagen hochwertiger Fichtenholzbretter (28 mm). Sie wird mit lediglich zwei Fugen zwischen Innen- und Außenraum diffusionsoffen bei 95°C zu einer massiven Holzplatte mit bis zu 40 cm Stärke punktverleimt und hochdruckverpresst. Bei dieser Temperatur sind zur Verarbeitung des Leims keine umweltschädlichen Zusätze erforderlich, die später ausgasen. Das Holz erfährt keine chemische Behandlung sondern wird durch eine mehrwöchige Trocknung in einer Wärmekammer bei 95°C thermisch veredelt. Durch Trocknung und Verleimung ist die H.R.W.-Vollholzwand verzugfrei und „arbeitet“ nicht mehr. Der Verzicht auf Dübel oder andere unverleimte Holzteile, die aufquellen und verziehen könnten, gewährleistet die Verzugfreiheit auch bei Nässeeintrag. Die Wandteile werden mit- einander verschraubt.

Die Holzplatte ist im Kern mit 18 mm breiten und 2 mm tiefen Schlitzen versehen, die parallel zur Außenwand verlaufen. Sie bilden abgeschlossene Luftkammern. Eine Luftzirkulation findet nicht statt. Diese Luftkammern dienen daher als mehrschichtige Isolationsschichten („Zwiebelschalenprinzip“), welche den Dämmwert des Holzes erhöhen und die H.R.W.- Vollholzwand zur bestdämmenden Massivholzwand machen. Die Dämmwerte sind 31,5 % besser als die der nächst besseren Voll- holzwand (Wärmeleitfähigkeit λ: 0,072 W/mK)2. Den Abschluss nach außen und nach innen bilden bei dieser Wand zwei je 4 cm dicke Fichtenholzlagen in Sichtqualität.

 

Ein Massivhaus ist kein Blockhaus

Die H.R.W.-Vollholzwand verbindet die Vorteile des Mauerwerkbaus mit den Vorteilen des gut gedämmten Holzbaus. Sie bietet bei hervorragen- den Tragwerk-, Dämm-, Schall- und Strahlenschutzeigenschaften einen Aufbau, der bei geringerer Wandstärke und geringerem Gewicht eine wesentlich höhere Stabilität liefert als Mauerstein. Die H.R.W.- Vollholzwand ist erdbebensicher. Die geringere Wandstärke ermöglicht einen Raumgewinn von 10-15%. Die einzelnen Wände werden so miteinander verschraubt, dass das Haus luft- und winddicht abgeschlossen ist (blower-door-Test). Diese Eigenschaften ermöglichen preiswertes Bauen und Wohnen. Je größer die Gebäude desto größer ist der Vorteil bei den Lebenszykluskosten im Vergleich zu herkömmlicher Bauweise.

Einzigartig: die Wände können bis zu einer Länge von 15,50 m und einer Höhe bis 3,45 m produziert werden. Als Decke können sie bis zu 8,50 m frei überspannen, als Schrägdach 13,50 m. Durch ihre außerordentliche Stabilität lassen sich ganz neue Konstruktionen (z.B. Dachüberstände) verwirklichen3 .
Nach der Musterbauordnung sind Holzbauten mit bis zu fünf Geschossen zulässig, statisch sind deutlich höhere H.R.W.-Holzbauten möglich.

Architektonisch bietet die H.R.W.-Vollholzwand jede Menge neuer Möglichkeiten. Die exakte CNC-Bearbeitung und der Einsatz von modernsten Fertigungswerkzeugen lassen auch ausgefallene Grundrisslösungen zu. Ob ein rechteckiger Grundriss, ein vieleckiges oder auch ein trapezförmiges Gebäude, alles ist ohne großen Aufwand möglich. Die Elemente sind an keinerlei Rastermaße gebunden. Freie Fassaden- und Dachgestaltungen sind möglich. Aufwändige Unterkonstruktionen (Dachstühle und Dämmaufbauten) für Dächer sind nicht mehr erforderlich. Selbst aufwändige Fenstergeometrien, wie sie sonst nur im Betonbau möglich sind, lassen sich mit geringem Aufwand herstellen.

Zum Thema Sicherheit

Die abschließenden Holzbretter der Wand gewährleisten den extrem hohen Brandschutz. Der Test4  ergab bei 50 min. Dauerbefeuerung lediglich starke Verkokelungen von 0,06 cm pro Minute. Die beim Abbrand sich bildende Kohleschicht wirkt feuerhemmend. Die Stabilität der Wand wird nicht beeinträchtigt. Sie war auch nach dem Test noch erdbebensicher5 .

Die komplette Vorfertigung im Werk gewährt eine 100%ige Qualitäts- kontrolle. Versteckter Pfusch an der Bausubstanz, mit der Folge kosten- intensiver Nachbesserungen auch noch nach Jahren ist ausgeschlossen.

Die im Rohbau installierte Wand kann, bei entsprechendem Schutz vor Nässe vom Boden und aus der Luft, ohne weitere Behandlungen als endgültige Wand genutzt werden. Für diesen Schutz sorgt im Außenbereich zum Beispiel genügender Bodenabstand, Verschalungen, Dachvorsprünge und im Laufe der Jahre eine graue Patina auf der Außenfläche.

Bei der Oberfläche der Außenwand können neben den verschiedenen Holzfassaden (z.B. Lärche, Douglasie oder Eiche) auch klassische Putz-, Metall- oder Klinkerfassaden und beim Dach Ziegel oder andere Belegungen ausgeführt werden.

 

Die ökologische Dimension

Die Ökobilanz der H.R.W. Vollholzwand ist unschlagbar gut. Sämtliches Holz kommt aus einem Umkreis von 30 km. Das angelieferte Holz wird inklusive Rinde (für die Beheizung der Trockenkammern), Hobelspänen und Sägemehl im Werk zu 99,9% verwertet. So ist die Ökobilanz eines Einfamilien-H.R.W.-Holzhauses besser als die einer Palette Joghurtbecher. Deren Produktion ist sehr energieintensiv und bringt bis zum Verbraucher eine Reise von bis zu 3.000 km hinter sich.

Durch den monolithischen Aufbau von Bodenplatte, Wänden und Dach aus Vollholz wird eine große Menge CO2 dauerhaft im Gebäude gebunden und hilft damit im Gegensatz zum Holz im Ofen den Treib- hauseffekt zu mindern. Durch das Holz werden der Raumluft zu hohe Feuchtigkeit, Schadstoffe und Gerüche entzogen. Damit wird eine kontrollierte Wohnraumbelüftung überflüssig, die über die Nutzung von Elektrizität wiederum CO2-Emissionen verursacht. Für die Versorgung mit hinreichend Sauerstoff reicht eine sehr kurze, kaum Wärmeverluste verursachende Öffnung von Fenstern. Bei zusätzlicher Dämmung mit 6-8 cm Holzweichfaserplatte wird ein Wärmeschutz erreicht, der es ermöglicht das Gebäude rein solar ohne einen Brenner und ohne kontrollierte Wohnraumbelüftung im Winter warm und im Sommer kühl zu halten.

 

(K)eine strahlende Zukunft

Wie durch Prüfmessungen eindeutig festgestellt wurde, eliminieren Massivholzwände durch ihren monolithischen Aufbau bis zu 99 % der elektromagnetischen Wellen und Hochfrequenzstrahlung aus Mobilfunk und Radio. Mobilfunkempfang ist in Fensternähe problemlos möglich.

 

Massives Holz - die natürliche Klimaanlage

... fördert im Sommer wie im Winter ein besonders angenehmes und wohngesundes Raumklima.

Holz ist im physikalischen Sinne nicht kompakt, sondern enthält zahlreiche winzige Hohlräume. Ihr Verbund erzeugt einen Kapillareffekt, durch den Umgebungsfeuchte aufgenommen und weitertransportiert wird. Diese Eigenschaft führt dazu, dass in Räumen mit einer zu hohen relativen Luftfeuchtigkeit, also z.B. im Bad oder in der Küche, massive Holzwände der Raumluft einen Teil der Feuchte entziehen und entweder ins Freie oder in andere Räume leiten. Durch die feuchteregulierende Wirkung des Holzes gehören die Zeiten beschlagener Fenster und Spiegel sowie schweißtreibender Schwüle der Vergangenheit an. Bei zu trockener Luft wird die Feuchtigkeit wieder abgegeben. So hält sich in Räumen mit Holzoberflächen die Luftfeuchtigkeit konstant im gesunden Maß zwischen 30 und 55 Prozent, was der Körper als angenehm empfindet. Eine mechanische Luftentfeuchtung erübrigt sich.

Von ebenso großer Bedeutung ist die wärmespeichernde Eigenschaft des Holzes. Holz hat immer eine warme Oberfläche und kann diese Temperatur über einen langen Zeitraum halten (Phasenverschiebung).

Diese Tatsache findet bei den Berechnungen des U-Wertes für die Einhaltung der EnEV (Energie-Einspar-Verordnung) und den Wärmebedarf eines Gebäudes bisher allerdings noch keine Berücksichtigung. In der Praxis macht sich diese Tatsache durch einen um etwa 40% niedrigeren Energiebedarf bemerkbar.

Das Wärmeempfinden des Menschen setzt sich aus der Wahrnehmung von Raumluft, Bewegung und der Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen (Wände, Decken, Fenster) zusammen. So fühlt sich ein Fenster oder eine Steinmauer immer kalt an. Dazu kommen Luftbewegung und Luftfeuchte. Je niedriger die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, desto wärmer muss die Raumluft sein, damit die gleiche Behaglichkeit erzielt wird.

Durch die Verwendung von getrocknetem Holz und den völligen Verzicht auf Mörtel ist in einem Holzhaus sofort eine trockene, behagliche Wohnatmosphäre gegeben. Ein Holzhaus muss nicht trocken gewohnt werden. Im Vergleich dazu benötigt eine Ziegelwand durch den hohen Wasseranteil im Mörtel rund 1 Jahr um auszutrocknen, eine Betonwand sogar 4 Jahre7 . Wegen der diffusionsoffenen Bauweise wird sowohl eine Schädigung der Bausubstanz als auch eine Gesundheitsgefährdung der Bewohner durch Schimmelpilz vermieden. Im Mietwohnungssektor gibt es daher keine fristlose Kündigung durch Mieter wegen gesundheitlicher Gefährdung durch Schimmelpilz. 
Durch die mehrwöchige Trocknung der H.R.W. Vollholzwand bei 95°C in einer Wärmekammer wird deren Eiweiß umgewandelt8. Aufgrund der dadurch fehlenden Ernährungsgrundlage ist eine Schädigung der Bausubstanz durch Holzschädlinge dauerhaft ausgeschlossen. 

Behagliche Wärme

H.R.W. Vollholzwände, -decken, und -fußböden nehmen die Raumtem- peratur an. So sind die Holzflächen immerangenehm warm und hautfreundlich. Die Ableitung der Körperwärme wird vermieden und die Raumlufttemperatur kann, bei gleicher Behaglichkeit, um rund 2 °C niedriger als im Ziegelbau gehalten werden. Diese niedrigere Temperatur dient außerdem der Gesunderhaltung (Vermeidung von Erkältungskrankheiten).

Räume verlieren ihre Temperatur hauptsächlich durch die Wärmeleitung von innen nach außen. Holz hat aber einen sehr hohen Wärmedurchlass- widerstand, der den vieler anderer Baustoffe um einVielfaches übersteigt. Dies schützt vor Wärmeverlusten im Winter und dient im Sommer dem Wärmeschutz. H.R.W. Vollholzwände sind maßgeblich verantwortlich für die hohe Lebensqualität Ihres Zuhauses.

So hat Holz schon immer geholfen, die Temperatur im Haus zu halten und die Energiekosten zu senken. Durch die weiterentwickelten Techniken (Vakuum-Röhren-Kollektor CPC20 Gravitation) zur Nutzung des Sonnenlichts ist es auf Grundlage der Bauweise mit H.R.W. Vollholzwandsystemen beim Energie-Autonomie-Haus möglich, ausschließlich und kostenfrei mit der Sonne zu heizen.

Einzelnachweise:

1 Lärmreduktion von 66 auf 41 dba bei 3 Meter Abstand zur Holzwand. Eigenmessungen im Holzplattenwerk-Roßhaupten der Gebr. Heißerer vom 30.08.08

TU München, Holzforschung, Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, Prüfbericht Reßle vom 24.07.08

bauaufsichtliche Zulassung, Deutsches Institut für Bautechnik Berlin, Zulassungsnummer Z-9.1-401 vom 01.02.09

TU München, Holzforschung, Prüfbericht B8248

Fernsehbericht „Faszination Wissen“ im Herbst 2008 im Bayrischen Fernsehen

Institut für Hochfrequenz-, Mikrowellen- und Radartechnik der Universität der Bundeswehr, München „Reduzierung hochfrequenter Strahlung – Baustoffe und Abschirmmaterialien“ Peter Pauli und Dietrich Moldan

Quelle: Wienerberger-Ziegel; 373 Tage bzw. 1599 Tage

Institut für Baubiologie + Oekologie Neubeuern